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2010 trifft 1889:

Ein innovatives Terminaldesign schreibt Hafengeschichte.

Die unmittelbare Nachbarschaft von hochmodernem Kaiumschlag, innovativer Lagerlogistik und direkten Transportwegen ins europäische Hinterland ist ein Merkmal des Hamburger Hafens. Heute gilt der weitgehend automatisierte HHLA Container Terminal Altenwerder weltweit als „State of the art“ (Bild heute)). Wesentliche Grundlagen seines Terminaldesigns stammen bereits aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und werden schon am ersten künstlichen Hafenbecken Hamburgs, dem Sandtorhafen (historisches Foto), sichtbar. Wie in Altenwerder sind drei wesentliche Elemente miteinander verzahnt: der effiziente Umschlag an der Kaikante (früher machten Schiffe im Elbstrom fest, wo auf kleine Schuten umgeladen wurde), Transportanschlüsse für alle Verkehrsträger (neben dem Wasser auch Bahn und Straße) und moderne Logistikanlagen (zum Lagern, Umpacken und Behandeln der Waren). Die Speicherstadt als damals weltweit größter und innovativster Lagerhauskomplex trug dazu bei, dass der Hamburger Freihafen zum Vorbild für viele andere Häfen wurde. Ihren Bau und Betrieb übernahm die am 7. März 1885 gegründete Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) unter ihrem damaligen Namen Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft (HFLG).