2010 trifft 1992:
Containerganzzüge erschließen das europäische Hinterland.
Am 29. Januar 1992 beginnt ein neues Kapitel im europäischen Güterverkehr. Ein Containerblockzug setzt sich vom Hamburger Burchardkai Richtung Polen in Bewegung. Die HHLA Beteiligung „Polzug Polen-Hamburg-Transport GmbH“ war als erstes Privatunternehmen im grenzüberschreitenden Verkehr Richtung Osteuropa unterwegs. Von Beginn an war es das Ziel, Hamburgs hervorragende verkehrsgeografische Lage tief im Binnenland zu nutzen und das Übersee-Containerschiff mit dem Containerzug als leistungsfähigstem Landverkehrsmittel zu verbinden. Heute bieten die HHLA Intermodalgesellschaften ein komplettes Netzwerk für das europäische Hinterland. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Binnenterminals als große Verkehrsdrehscheiben, wie etwa der Terminal in Prag-Uhrineves (Bild heute) der HHLA Tochter Metrans. Während Polzug Polen sowie die GUS-Staaten erschließt und den ersten regelmäßigen Containerzug im Kaukasus etabliert hat, sorgt Metrans für die Anbindung Tschechiens, der Slowakei und Ungarns. Die Bahngesellschaft TFG Transfracht schließlich bedient über 20 Binnenterminals in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
DRUCKEN