2010 trifft 2002:
Altenwerder repräsentiert den „State of the art“ im Containerumschlag.
Noch spektakulärer als die von Michael Batz erdachte Lichtinszenierung zur Eröffnung am 25. Oktober 2002 (historisches Foto) ist das wegweisende, fast völlig automatisierte Konzept des HHLA Container Terminals Altenwerder (CTA). Er repräsentiert bis heute weltweit die technologische Avantgarde unter den Containerterminals. Sein integriertes Gesamtsystem überzeugt mit dem fein austarierten Zusammenspiel von halbautomatischen Containerbrücken, führerlosen Fahrzeugen (AGVs) und computergesteuerten Lagerkränen, das von Spezialisten im Leitstand ständig überwacht und optimiert wird. Für seine überragende Performance erhielt der CTA bereits zwei Mal das 2008 erstmals vergebene Zertifikat „Container Terminal Quality Indicator“ (CTQI) vom Germanischen Lloyd. Der neue Terminal ging gerade rechtzeitig in Betrieb, denn Größe und Transportvolumen der Containerschiffe stiegen so rasant wie der globale Warenaustausch. Nur mithilfe der neu gebauten Kapazitäten in Altenwerder konnte der Hamburger Hafen die fast jedes Jahr zweistellig wachsenden Containermengen bewältigen. Bei den großen Schiffen erreicht der Terminal seine höchste Effizienz: Bis zu 10.000 Standardcontainer kann er in nur zwei bis drei Tagen löschen und laden. Dafür brauchen kleine Binnenhäfen ein ganzes Jahr.
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