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Viel zu bieten

26 / 31.05.2010

Carsten Dolland, 41, seit 2007 Leiter der technischen Ausbildung in der HHLA Personalentwicklung, über Perspektiven für junge Menschen.

 

Herr Dolland, warum sollten junge Menschen, die Interesse an einem technischen Beruf haben, sich ausgerechnet bei der HHLA bewerben?
Die HHLA ist ein Traditionsunternehmen, in dem der Teamgedanke alle Hierarchieebenen durchzieht. Die Auszubildenden spüren dies sofort: Die jungen Kollegen besuchen hochkarätige Lehrgänge und werden frühzeitig in die Arbeitsteams integriert. Für uns sind Azubis nicht nur Personalnummern, die es zu verwalten gilt. Wir garantieren eine individuelle Betreuung und nehmen die Menschen mit ihren Persönlichkeiten und Bedürfnissen wahr.

 

Und welche technischen Ausbildungsberufe bietet die HHLA?
Wir bilden aus zum Mechatroniker und Elektroniker für Automatisierungstechnik. Ab September dieses Jahres bieten wir zudem eine Ausbildung zum Industriemechaniker an.

 

Wie viele Bewerbungen erreichen Sie pro Jahr?
Für die Ausbildungsplätze in diesem Jahr haben wir rund 100 Bewerbungen erhalten. 40 Personen wurden zum Test bestellt, in denen vor allem Mathematik- und Deutschkenntnisse abgefragt wurden. Zum persönlichen Gespräch wurden 24 eingeladen. Jeweils vier Ausbildungsplätze sind für die Werkstätten am CTB und CTA in diesem Jahr eingeplant. In den letzten Jahren wurden alle Auszubildenden in Festanstellungen übernommen.

 

Worauf legen Sie bei der Auswahl der Bewerber besonderen Wert?
Wir bevorzugen absolute Teamplayer – Menschen also, die sich in Gruppen einfügen können und bereit sind, sich voll einzubringen. Deshalb geht es in den persönlichen Gesprächen für uns darum herauszufinden, welche Sozialkompetenz die Bewerber mitbringen. Natürlich aber müssen auch die Zeugnisse und Testergebnisse stimmen.

 

Und welche Ausbildung haben Sie selbst genossen?
Nach der Ausbildung zum Informationselektroniker bei der Deutschen Bahn bin ich 1991 zur HHLA gekommen. Hier wurde ich erst als Elektroniker beim Containerbrückenentstördienst eingesetzt. Später wurde ich Vorarbeiter der Abteilung, habe nebenberuflich meinen Handwerksmeister gemacht und technische Betriebswirtschaft studiert. Ich denke, man sollte nie aufhören neugierig zu sein. Lernen hört im Leben nie auf.