Von Termin zu Termin
28 / 07.06.2010
Wie Ilona Engler, 58, Mitarbeiterin der Vorstandsküche der HHLA, für angenehme Athmosphäre bei Sitzungen der HHLA sorgt.
Wer wie sie einige Zeit arbeitslos war, kennt das Gefühl von Dankbarkeit, das man spürt, wenn man wieder Teil eines Unternehmens wie der HHLA sein darf: Vor drei Jahren wechselte Ilona Engler vom Containerreparatur-Spezialisten HCCR zur HHLA. Davor hat sie viele Jahre im Handwerksbereich als Sachbearbeiterin gearbeitet. Als ihr letzter Arbeitgeber im Jahr 2005 in die Insolvenz ging, war das eine furchtbare Zeit, sagt Engler. Heute arbeitet sie als Vollzeitkraft in der Vorstandsküche der HHLA in St. Annen. Sie sagt: „Ich bin wirklich sehr glücklich darüber, hier sein zu können.”
Ihr Arbeitstag beginnt um 7.30 Uhr. Gemeinsam mit ihrer Kollegin deckt sie die Sitzungssäle mit Tee, Kaffee und Keksen ein, manchmal auch mit Brötchen, Obst und Kuchen. Japanischen und chinesischen Sitzungsgästen serviert sie selbstverständlich auch grünen Tee. Sie ist dafür verantwortlich, dass die Sitzungsräume termingerecht ausgestattet sind, damit die Teilnehmer in angenehmer Atmosphäre tagen können und sich wohl fühlen.
„Ohne meinen Servierwagen wäre ich bei dem Job aufgeschmissen”, sagt Engler. Manchmal finden bis zu 20 Sitzungen am Tag statt. An solchen Tagen sei sie viel auf den Beinen, um die insgesamt zehn Sitzungssäle auszustatten. Wenn sich Sitzungen verzögern und die nächste Gruppe bereits vor dem Raum wartet, erhöht sich ihr Druck – Engler hat den Anspruch an sich, die Sitzungsräume immer termingerecht bereitzustellen. Aber: Die Zahl der Konferenzen hat sich in den vergangenen Jahren erhöht. Die Büroarbeit hat zugenommen; die Planung der Sitzungsräume läuft jetzt viel über den PC per Mail und Telefon. „Ich bin dennoch sehr glücklich darüber, diese Tätigkeit ausüben zu können – denn ich bin gerne in Kontakt mit den Kollegen und organisiere gern Termine”, sagt Engler mit einem Lächeln.
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