/ KONTAKT/ IMPRESSUM
/ DEUTSCH/ ENGLISH

Wertschätzung motiviert

39 / 14.07.2010

Pascal Brockmann, 21, dualer Student der Betriebswirtschaftslehre, über die Herausforderungen eines dualen Studiums bei der HHLA.

 

Warum haben Sie sich für ein duales Studium entschieden?

Im Gegensatz zu einem Studium an der Universität verbringen die Studenten des dualen Studiums einen Teil der Ausbildung direkt im Unternehmen. Durch den Praxisbezug kann ich mein theoretisches Wissen direkt anwenden. Die Nordakademie in Elmshorn bietet für eine fundierte Ausbildung die besten Voraussetzungen. Wir haben einen Campus im Grünen und eine Jahrgangsstärke von rund 300 Studenten. Damit ist eine persönliche Betreuung gegeben, die eine Uni in diesem Umfang nicht bieten könnte.

 

Wie sind Sie auf die HHLA gekommen?

Als gebürtiger Hamburger fühle ich mich dem Hafen sehr verbunden. Ich habe meine Bewerbung an verschiedene Hafenbetriebe gesendet. Die HHLA ist ein spannendes Unternehmen und war immer mein Favorit. Nach dem Eignungstest und dem persönlichen Gespräch ging alles recht schnell. Als die telefonische Zusage kam, hatte ich gerade einen Ferienjob bei einer Tischlerfirma, um Geld für eine geplante Australienreise zu verdienen. Da habe ich auf der Baustelle erstmal ein Bier für alle ausgegeben. Drei Tage später bin ich für ein halbes Jahr nach Australien geflogen.

  

Haben sich Ihre Erwartungen an die HHLA erfüllt?

Absolut. Die HHLA traut uns Studenten von Anfang an viel zu. Wir wurden mit Beginn der Ausbildung in Projekte einbezogen und haben eigenverantwortlich Aufgaben übernommen. Dabei werden immer individuelle Wünsche berücksichtigt. Beispielsweise konnte ich den Bedarf und die Einsatzmöglichkeiten einer Feederbrücke am HHLA Container Terminal Altenwerder durchleuchten, habe statistische Auswertungen erhoben und die Ergebnisse anschließend der Geschäftsführung präsentiert. Diese Wertschätzung der eigenen Arbeit motiviert. Die sozialen Komponenten stimmen hier einfach.

  

Wie strukturiert sich ein duales Studium?

Nach einer etwa 13-wöchigen Arbeitszeit bei der HHLA folgt ein 10-wöchiger Lehrblock an der Nordakademie mit Klausuren, Hausarbeiten und Vorträgen. Der theoretische Lehrplan beinhaltet neben den Grundlagen des Marketings, der Volks- und Betriebswirtschaftslehre auch Module aus dem Controlling und dem Personalmanagement. Ich persönlich empfinde vor allem die Lehrinhalte zum Thema Informatik und die Sprachen als sehr wertvoll.

  

Wann schließen Sie ihr Studium ab?

Das Studium beende ich nach dreieinhalb Jahren im Frühjahr 2012 mit dem Bachelor of Science in Betriebswirtschaftslehre. Besonders freue ich mich jetzt erstmal auf ein viermonatiges Auslandssemester an einer Hochschule in Buenos Aires, das im Sommer dieses Jahres beginnt.