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2010 trifft 1964:

Der Container revolutioniert den Welthandel.

Nichts hat den weltweit wachsenden Austausch von Waren so beschleunigt und verbilligt wie der Container, der Mitte der 50er-Jahre in den USA erfunden wurde. Seit Beginn der 60er-Jahre revolutionierte er die globalen Transport- und Logistikketten, die Ära der konventionellen Stückgutschiffe ging zu Ende. Heute ist ein Containerschiff wie die 2007 gebaute „NYK Vesta“ der japanischen Reederei NYK mit einer Stellplatzkapazität von 8.600 Standardcontainern (Bild heute) schon ein fast alltäglicher Anblick im Hamburger Hafen. Die größten Containerschiffe der Welt fassen derzeit etwa 15.000 Stahlboxen und können bis zu 150.000 Tonnen tragen. Um eine solche Ladung zu transportieren, brauchte man Anfang der 60er-Jahre etwa 15 jener konventionellen Stückgutfrachter, die auf dem historischen Foto zu sehen sind. Das Löschen, Zwischenlagern und Laden hätte mit Hafenkränen und jeder Menge Handarbeit mehrere Wochen gedauert. Moderne Containerbrücken brauchen dafür nur zwei bis drei Tage, wenig später haben kleine Feederschiffe, Lkw und Bahn die Container in ganz Deutschland und Europa verteilt.