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2010 trifft 1974:

Der Siegeszug des Van-Carriers begann am Burchardkai.

Heute beherrscht er die Szenerie auf vielen Containerterminals der Welt: Der Van-Carrier, von seinen deutschen Entwicklern noch „Portalhubwagen“ genannt, ist für das Transportieren und Stapeln der Stahlboxen zuständig. Nachdem Ende der 60er-Jahre die ersten Container den Terminal Burchardkai erreicht hatten, wuchs ihre Zahl rasant. Immer mehr Boxen mussten möglichst schnell im Lager gestapelt, zum Bahnhof oder auf den Lkw gebracht werden. Für diese Einsatzzwecke bot die niedersächsische Firma Peiner mit ihrem „Peiner Portalhubwagen“ (PPH) eine innovative Lösung. Gemeinsam mit der HHLA entwickelte der Hersteller das heute „VC“ (Van-Carrier) genannte Fahrzeug weiter, das vom HHLA Container Terminal Burchardkai aus seinen weltweiten Siegeszug antrat. Es steht für einen technologischen Quantensprung im Containerhandling. Auch heute kooperiert die HHLA eng mit verschiedenen Herstellern (darunter dem Weltmarktführer Noell als Nachfolger der Firma Peiner), um den VC leistungsfähiger, sparsamer und auch sauberer zu machen. Statt anfänglich zwei kann er heute vier Container (Bild heute) übereinanderstapeln und bewältigt Hublasten von bis zu 50 statt 30 Tonnen. Moderne dieselelektrische VCs fahren zudem erheblich leiser und haben ihren CO2-Ausstoß halbiert.