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DAUERHAFTER ERFOLG MIT SÜDFRÜCHTEN

Nach dem Einbruch des Handels im Ersten Weltkrieg erholte sich das Warenaufkommen in den „Goldenen Zwanzigern“. Zwischen 1924 und 1928 legte der Umschlag um 10 Millionen auf fast 30 Millionen Tonnen zu. Ein neuer Trend half dabei: spezielle Schuppen für spezielle Umschlagaufgaben. HFLG und Kaiverwaltung stellten sich mit maßgeschneiderten Dienstleistungsangeboten auf die Warenströme aus aller Welt ein, zum Beispiel auf den stark wachsenden Hamburger Fruchthandel. Repräsentierten Früchte – vor allem importierte Südfrüchte – zu Beginn des 20. Jahrhunderts nur rund 0,5 Prozent aller Umschlaggüter, hatte sich ihr Anteil bis zum Jahr 1910 auf 1,4 Prozent verdreifacht.

Bereits 1896 hatte die Kaiverwaltung den ersten Fruchtschuppen in Betrieb genommen und sich seitdem als Pionier insbesondere im Bananengeschäft betätigt. 1931 installierte sie ein mobiles Fördersystem mit witterungsgeschützten Elevatoren und im Schuppen verlaufenden Förderbändern für die damals noch in Büscheln ankommenden Bananen. 1934 entstand der erste Spezialschuppen für Bananen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Banane endgültig zum Volksnahrungsmittel, die Bundesrepublik hatte den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch in der Welt. Ende der 1960er-Jahre schlug die HHLA jährlich eine halbe Million Tonnen Bananen um. Dank ihrer Kompetenz auf diesem Gebiet setzte sich Hamburg über die Jahre immer wieder an die Spitze der Fruchtimporthäfen Europas.